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BIPOLARE STÖRUNG
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EINE ACHTERBAHNFAHRT 

DER GEFÜHLE

 

WAS IST EINE BIPOLARE STÖRUNG?

Bipolare Störung ist für jeden anders. Obwohl es unter einen Krankheitsnamen fällt, ist man sich heute sicher, dass viele verschiedene Arten von Störungen unter dem Begriff bipolare Störung zusammen gefasst werden. 

Ähnliche Symptome wie erhöhtes oder vermindertes Schlafbedürfnis und tiefes Trübsal oder übermutige Hochstimmung vereinen alle Betroffenen während der manischen und depressiven Krankheitsepisoden. Für die meisten Betroffenen der lebenslangen Erkrankung überwiegen die depressive Phasen deutlich. (Hypo-)manische Episoden sind seltener und kürzer. Ihr Verständnis und das Erkennen ist selbst für Fachpersonal schwierig. 

Dadurch werden bipolare Störungen oft übersehen und zunächst fälschlicherweise z.B. als Depression diagnostiziert. Durchschnittlich dauert es so 8 Jahre bis zur wegweisenden Diagnose. Dabei genügt es eine (hypo-) manische Episode im Krankheitsverlauf gehabt zu haben, um die Kriterien für eine bipolare Störung zu erfüllen.

Ich bin selbst von bipolarer Störung betroffen und möchte dich als Betroffenen oder als Angehörigen unterstützen, mit dieser Erkrankung bestmöglich umzugehen.

 

ÜBER MICH

Während meines Medizin-Studiums habe ich einige intensive Hochs und Tiefs erlebt. In dieser Zeit habe ich mir nichts sehnlicher gewünscht als ein stabiles Leben, indem ich weiß wie es mir in diesem und im nächsten Monat geht. 
Es erschien mir meist unwahrscheinlich bis unmöglich, einmal selbst meinen Beruf als Arzt auszüben, der Gesellschaft etwas beizutragen oder Kinder zu haben. Lange Zeit tappte ich hoffnungslos im Dunkeln, was mit mir los war. Die Depressionen kamen regelmäßig zurück.

Ich holte mir Hilfe. Aber ich und mein nahes Umfeld wollten nicht meine Erkrankung so recht wahrhaben. Tatsächlich hatte ich große Angst vor der stationären Psychiatrie, weil ich fürchtete Freunde und Eigenständigkeit zu verlieren.

Nach meiner Diagnose der bipolaren Störung und der Umstellung auf den Stimmungsstabilisierer Lithium nahm mein Leben eine massive Wendung - ein wirklicher Neuanfang. Jetzt lernte ich mich wieder zu verstehen und konnte mich auf mich und meine Gefühle besser verlassen. Ich setzte mich mich intensiv mit der Erkrankung auseinander und akzeptierte sie als einen Teil von mir. 

Dieser Teil birgt auch viele Schätze. Und doch lies mich die Erkennung und Behandlung der Erkrankung nicht los. Statt als Psychiater mich gegen die Erkrankung einzusetzen, arbeitete ich in einem kleinem Startup, das durch eine digitale Technologie bipolare Störung frühzeitig erkennen kann.

In den letzten beiden Jahren bin ich auch Mitglied der Deutschen Gesellschaft für bipolare Störung geworden und leite eine Selbsthilfegruppe. Gleichzeitig lasse ich kein Buch über bipolare Störung ungelesen und suche weitere Wege für mehr Stabilität und Wohlbefinden im Leben, die über Medikamente und Psychotherapie hinausgehen. 

Hier teile ich meine Erfahrungen und Einsichten mit der bipolaren Störung mit dir! Ich wünsche mir, dass sie zu ein wenig mehr Balance im Leben verhelfen mögen.

- Dr. med. Max Haas

SUP, Surfbrett
 
 

KANN ICH DIR HELFEN?

Du möchtest mehr über mich oder dich austauschen? Ich berate dich auch gerne, wenn du glaubst, bipolar zu sein oder deine Diagnose gerade bekommen hast.

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